Freitag, 23. November 2007

Bewegungspädagogik nach Veronica Sherborne


Dieser Ansatz hat in Grossbritannien, Benelux und Skandinavien grosse Verbreitung gefunden, ist hingegen im deutschen Sprachraum noch weniger bekann. Er findet seine Anwendung in allen Bereichen der Bewegungsarbeit mit Kindern sowie auch mit Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren.

Bewegungspädagogik nach Veronica Sherborne lebt vom materialfreien Spiel mit dem eigenen Körper und dem Spiel mit Partnern sowie mit Klein- und Großgruppen. Spezielle Bedeutng hat dabei die gleichzeitige Entwicklung der eigenen physischen Möglichkeiten und der Beziehung zu den anderen durch gemeinsames Erleben.

Zwei Ziele stehen im Vordergrund:
- Selbstwahrnehmung durch Bewegungsübungen; Wahrnehmung "von innen" statt durch Betrachten von aussen. Das reduziert die Selbstkritik und hiflt bei der Entwicklung von Selbstvertrauen, sowohl auf physischer wie auch gefühlsmässiger Ebene.
- Wahrnehmung der anderen: Der nächste Schritt ist das Bewegen in und das Interagierem mit dem sozialen Umfeld; so werden positive Beziehungen zu den Mitmenschen entwickelt.